Arbeitsunfälle im Straßenverkehr

Arbeitsunfälle im Straßenverkehr haben schwerwiegende Folgen

Berufskraftfahrer wie LKW- oder Taxi-Fahrer und andere häufig im Straßenverkehr Tätige wie z. B. Vertriebs- oder technische Servicemitarbeiter verunglücken trotz zunehmender Professionalität leider auch zu oft; sie erleiden dann so genannte "Arbeitsunfälle im Straßenverkehr", die die Berufsgenossenschaften entschädigen müssen. Allein im Jahr 2016 starben auf bundesdeutschen Straßen annähernd 500 Menschen bei der Ausübung ihres Berufes oder auf dem Weg dorthin. Unfälle im Straßenverkehr verursachen in den meisten Fällen schwerwiegendere Verletzungen als andere Arbeitsunfälle und lösen somit viel persönliches Leid aus. Im Jahr 2016 wurden den Berufsgenossenschaften 4.716 Wegeunfälle gemeldet, deren Unfallopfer im Anschluss arbeitsunfähig wurden und eine Unfallrente bezogen.

Besonders gefährdet sind PKW- und LKW-Fahrer - etwa drei Viertel aller bei den Berufsgenossenschaften gemeldeten Arbeitsunfälle im Straßenverkehr entfallen auf diese Fahrzeuge. Dabei sind Unfälle mit LKW-Beteiligung schwerwiegender als die PKW-Unfälle: Im Jahr 2016 waren 32.352 Menschen bei einem Verkehrsunfall mit Lkw- und Kleintransporter-Beteiligung getötet oder verletzt worden. Insgesamt nimmt die Zahl der Todesfälle in diesem gewerblichen Bereich jedoch trotz stetig wachsender Transportleistung stetig ab.

Ansprechperson

Dr. Sven Timm
Stabsbereich Prävention
Referat Strategische
Kooperationen
Tel: 02241 231-1316

German Road Safety